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Was bedeutet bonitätsabhängig?


Wer in der heutigen Zeit einen Kredit aufnehmen möchte, der kommt um die Frage nach der eigenen Bonität nicht herum. Was aber bedeutet Bonität eigentlich und warum ist diese so wichtig?

Vereinfacht ausgedrückt steht der Begriff der Bonität gleichbedeutend für „Kreditwürdigkeit“. Somit ist eine ausreichende Bonität die Basis dafür, überhaupt einen Kredit zu erhalten, denn wenn seitens eines Kreditgebers (in der Regel einer Bank) Zweifel bestehen, so ist das Risiko schlichtweg zu hoch. Denn bleibt eine Bank auf vielen Krediten „sitzen“, wie es umgangssprachlich heißt, so ist im schlimmsten Fall deren Existenz bedroht.

Hinsichtlich der Chancen auf einen Kredit gilt die einfache Formel: je größer die Bonität und damit einhergehend die Kreditwürdigkeit, desto größer ist die Möglichkeit, auch kurzfristig einen Kredit zu erhalten.

Doch damit nicht genug: auch die Konditionen eines Kredits richten sich nach der Bonität. So wurden im Rahmen der Basel II – Grundsätze internationale Regeln festgelegt, die die Bonität als Maßstab für das so genannte regulatorische Eigenkapital eines Unternehmens setzt und so den Preis bzw. den Zinssatz eines Kredites bestimmt.

Die Prüfung der Bonität einer Person wird in den meisten Fällen durch den Kreditgeber selbst vorgenommen. Hierfür kommen Score-Karten zum Einsatz. Der Begriff Kreditscoring leitet sich aus dem englischen „to score“ für „punkten“ ab und in der Tat ist hier von einer Punktewertung die Rede, die anhand bestimmter Kriterien erfolgt.

Faktoren, die sich auf die Punktewertung auswirken sind beispielsweise das Einkommen, der Beruf, finanzielle Sicherheiten aber auch der Wohnort und die Frage danach, wie lange die betreffende Person bereits Kunde des potentiellen Kreditgebers ist.

Der Sinn des Systems liegt auf der Hand, denn je ausgeklügelter die Wertung funktioniert, desto größer ist die Sicherheit bei der Kreditvergabe. Neben den Banken nehmen auch so genannte Rating-Agenturen Scorings vor, was im Fall von Privatkrediten allerdings eher die Ausnahme als die Regel ist.

Eine der bekanntesten Stellen für Kreditscoring ist die SCHUFA. Hinter diesem Namen verbirgt sich „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und es handelt sich dabei um ein privat organisiertes Kreditbüro, hinter dem die Kredit gebende Wirtschaft, also in der Regel die Banken stehen 

Die Schufa kann auf mehr als 430 Millionen einzelne Daten von mehr als 65 Millionen natürlicher Personen zurückgreifen und hat damit rund drei Viertel aller Deutschen erfasst.

Jahr für Jahr werden rund 77 Millionen Anfragen zur Kreditwürdigkeit bearbeitet, wobei die Kriterien, nach denen das Schufa-Scoring vollzogen wird, nicht öffentlich gemacht werden.

Fällt das Kreditscoring positiv aus und ist damit die Bonität eines Kunden gesichert, so kann ein Kredit vergeben werden.

Die Vorteile des Scorings liegen auf der Hand. So werden persönliche Entscheidungen des jeweiligen Sachbearbeiters ausgeblendet, da es sich um objektive und nachvollziehbare Kriterien handelt. Dazu ist das Scoring günstiger, leichter zu verarbeiten und wirkt sich zudem positiv auf die Schnelligkeit einer Kreditentscheidung aus.

Auf der anderen Seite stehen datenschutzrechtliche Bedenken sowie die Verpflichtung, die Daten stets zu aktualisieren.





 

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